Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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;z6 Parsümttkntlst.

man die Baumwolle mit dem besten kouckrs ä1» IVIgrselmllo, und oben drüber ein wenig gel-bes Santelholz pnlvcrisirt. Das Ganze wirdnachher mit einem zwenten Stück Tastet bedeckt,dessen Rückseite mit nachstehender Mischung be-strichen wird, und dieser gesteppt und nach derForm der Schachtel zugeschnitten.

Die Komposition, womit der obere Tastetbestrichen wird, ist folgende. Man erwärmt ei»nen kleinen Mörsel, und zerreibt darin mit derwarmen Keule zehn Gran Ambra, zu welchenman einige Tropfen Pomeranzenblüthwasscr gießt.Dann gießt man noch zwey Löffel voll Lau äsnull« bltzurs dazu, in welchem einer Erbse großarabisches Gummi aufgelöst worden. Wenn dieMischung fertig ist, so taucht man einen Schwammhinein und bestreichr den Tastet damit.

parfümirce Gäckchen oder Aussen.

Man nimmt anderthalb Pfund Florentini,sche Vcilchenwurz, sechs Unzen Rosenholz, einhalb Pfund Kalmus, vier Unzen Santelholz, fünfUnzen Benzoe, eine halbe Unze Gewürznelken,mischt alles fein oder grob pulverisier unter ein-ander, und füllt taffecne Söckchen oder Küstenmit diesem Pulver an, so werden sie lange Zeitihren Geruch behalten.

Moschus, grauen Ambra und andereSubstanzen, mit denen man Wasser oder Pul-ver parfümiren will, zerreibt man mit Zucker,so dringen sie vermittelst desselben bester in dieWasser und Pulver ein, die man prapariren-will.