Harfümirkunst.
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Presse muß von Blech seyn, damit das Oehlnicht eindringe, unten darunter stellt man rcrneSchüsseln um die.Essenz aufzufangen, die nach-her in gut verstopften Glasern aufbewahrt wird.
In einem solchen Kasten kann man abernur die Essenz einer Art Blumen auf einmahlbereiten, weil sonst der Geruch der einen, dender andern verderben würde. Auch können dieTücher die zu der einen gebraucht worden, nichtzu der andern dienen, wenn sie nicht, vorherwieder durch starke Lauge gezogen, ausgewaschenund getrocknet worden.
Dieser Methode kann man sich bey Blu-men bedienen, welche durch die Destillation keinwesentliches Oehl geben, z. B. Tuberosen, Zes»min, und mehrere andere.
Zweyte leichtere Vorschrift.
Man nimmt eine beliebige Sorte Blumen,und streut sie in einen Topf, mit Salz vermengt,so daß immer eine Lage Blumen, und eine LageSalz hineinkommt. Wenn der Topf voll ist,wird er gut zugedeckt, in einen Keller gesetzt,und vierzig Tage ruhig stehen gelassen. Danngießt man alles auf ein Stück Leinwand, wel-che über eine Schüssel gespannt ist, und drücktsie aus, damit die Essenz in die Schüssel tropft.Letztere wird hernach in Bvuteillen gesammelt,und diese unvetstopft fünf und zwanzig bis drey-ßig Tage lang an die Sonne oder an die freieLuft gesetzt, wodurch sie vollends gereinigt wird.Ein Tropfen dieser Essenz parfümirt ein ganzesMaß Flüssigkeit.
Dritte Vorschrift.
Man nimmt dreyßig Pfund Rosen odersonst eine andere Blume, zerstößt sie mit drey
Pfund