Parfümirkunff. 547
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Man nehme eine Panhie der besten SpirHen von eben blühendem Rosmarin, vermische selbi-ge mir frischen Lavcndelblumen, thue solche in einegroße gläserne Phiole, gieße den allerbesten Spi-ritus Vini darauf, lasse es etliche Tage in einerSandkapelle digeriren, bringe es sodann in euregut verzinnte Glase, werfe etwas Salz dazu,und ziehe den Spiritus davon herüber.
Nelke,iwasser *).
Man suche Nelken von dunkelrother Far-be, gutem Gerüche, und nehme solche, nachdemsie kurz nach Aufgang der Sonne bey trockenerWitterung gesammelt worden, befreie sie vonihren Kelchen, wiege 20 Pfund davon ab, stam-pfe sie mit 1 Pfund Kochsalz in einem marmor-nen Mörser zu einem Teige, rühre dieses mir 4Maaß Master an, stelle es in eine Warme, dieeinige Grad über die Luftwänne geht, drücke denTeig alsdann stark aus, gieße die Flüssigkeit in«ine Blase, verdünne die Trestern mir z Maaßlaulichten Wassers, erhalte das Gemenge z Stun-den lang bey temperirter Warme, lasse es er-kalten, drücke es aus; gieße diesen Aufguß /udem erstern, destillire es im Wasserbade so lan.gebis das Herübergehende ganz ohne Geruch ,'schRun nehme man 16 Loth Gewürznelken, stoßediese klar, schütte sie mit dem vorher Erhaltene,,in eine Blase, gieße 4 Maaß Spiritus Vinihinzu, und destillire es im Wafferbade gehörigherüber.
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") Andere Arten des Nelke »Wassers, welche zum Trinken
bestimmt sind, sehe man Th, iv», S. »47, s» wie im Art.
Liqueux, Lh. 7-, S. 57». ,