Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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672 Pasigraphie.

phraste, nach der man ganze Wörter und Needensarten einer jeden dazu bearbeiteten Sprache,durch eine große Weite schicken kann, und wo-mit er im März »795, in Gegenwart des rus-sischen Kaysers Paul r. zu Gatschina Probenablegte, zum Beweise dient), auch über die Na-tur der Sprache der Menschen und über dasMittel nachgedacht, wodurch eine Correspondenzzwischen Nationen von verschiedenen Sprachenmöglich würde, ohne daß man dazu eine neueZeichensprache zu erfinden oder zu erlernen brauch-te. Schon im Jahr 1790 gab er von dieserlehtern Erfindung eine vorläufige Nachricht;(s. Busch's Handbuch der Erfindungen 6r Th.Eisenach 1795. S. 434) Einige Jahre nachherversprach Herr Sicard, der vorzüglich geschick-te Lehrer der Taubstummen in Paris, eine All-schreibekunst. oder Pasigraphie, bekannt zu ma-chen, und das Jntelligenzblatt der Allgem. Lit.Zeitung. Jena 1796. zeigte den Titel von Si-card 6 Schrift an: pslißrspbis vu Premierselemens cks I'art ä'earire «t ck'imprimer enuns langue cke rnsuiers s ütre In er entsncki»cksns tourss les sutres lanßves, laus trackue-tion. Herr I. H. Krämer erinnerte aber da-gegen, daß des Herrn Sicard Pastgraphienoch nicht erschienen sey, wenigstens noch nichtim Dezember 1796; (s. Allgem. Lit. Zeitung1797. Nr. 6z.) Indessen machte diese, längstvon einem Deutschen, nähmlich von Leibn ih,vorgeschlagene Zeichensprache, die Sicard un-ter dem Nahmen Pastgraphie ankündigte undbearbeitete, großes Aufsetzn. Dieses veranlaßteden Herrn Professor Wolke, seine ihm eigneErfindung eines allgemeinen Sprachmirrels demPublikum ganz offen vorzulegen. Er hat dieses

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