Pasigraphie. 67z
in einer kleinen Schaft gethan, welche den Ti-tel führt: Erklärung, wie die wechselseitige Ge-dcmkenmittheilnng aller cultwirten Völker desErdkreises, oder die Pastphrasie möglich undausüblich sey, ohne Erlernung irgend einer neu-en besondern, oder einer allgemeinen Wort-,Schrift - oder Zeichensprache, von C. H. Wol-ke. Dessau im Januar 1797. (4 Bogen, in 4.)In dieser Schrift erklärt sich Herr ProfessorWolke über die Beschaffenheit dieses Mittelsfolgendermaßen:
Das allgemeine Sprachmittel wird ausüblichwerden durch ein aus gewisse Weise alphabetisch ge-ordnetes, mit Regeln der allgemeinen und jeder be-sondern Sprachlehre versehenes Wörterbuch, welchesnickt nur die Wörter und Redensarten in sich faßt,wodurch die Gedanken über Gegenstände der Natur,der Künste, Gewerbe und ihrer Produkte; der Wis-senschaften, des Zustandes der Menschen, der Reli-gion, des Staats, des Handels, des Ackerbaues u.s. w. ausgedrückt werden: welches ferner anwend-bare Urtheile, Satze, Formeln, kleine Beschreibungengewisser Begebenheiten und Umstände u. s. w. zuden Ausdrücken für alle Arten von Briefen, Nach-richten und andern Aufsätzen liefert, sondern wel-ches auch die Anweisung und das Mittel enthält,den grammatikalischen Gebrauch aller der Wörterund Redensarten in jedem einzelnen Falle zu bestim-men. Wenn ein solches Buch in irgend einer dereuropäischen Sprachen, z. B. in der deutschen, aus-gearbeitet ist: so wirb dasselbe in jede andere, diepasiphrasirt werden soll, übersetzt (als in die franzö-sische, englische, italienische, russische, dänische, lEi.nische u. s. w.) und mit beharrlichem Eifer, mit ei-serner Geduld und genauer Sprachkenntniß, durchRegeln und Exempel dafür gesorgt, daß die Abwei-chungen der verschiedenen pasiphrasirten sprachenvon emander ihre eignen Redensarten (Idiotismen),das nicht übereinstimmende Regimen ihrer Wörter,die von einander sich unterscheidenden Wendungenin der Construktivn u. s. w , weder Verlegenheit, nochVerwirrung anrichten können. Wenn nun sowohl<vek. rechnol. Enc. LVll. Th. U u '