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Pasigraphie.
Zum Beweise, daß diese neue Art von Pa-sigraphie praktisch anwendbar sey, hat Herr N.20 Aufsähe von verschiedenem Inhalte in dieserCharakterschrift seinem Buche beygefügt, welchezugleich als Probe zum Lesen und Schreibendienen. Die Charaktere sind mahlerisch, undstellen, soviel möglich, die zu bezeichnenden Ge-genstände und Begriffe durch Abbildung dar;die Zeichen der Gegenstände sind also, soviel nurhat geschehen können, aus der Natur Hergenomemen, und folglich Nalurcharaktere, und lastensich daher dem Gedächtnisse auch leichter einprä-gen. Doch wird zu den Figuren keine großeZeichenkunst erfordert, wenn nur der äußere Um-riß kenntlich ist, und mit einer scharfen Federgeze chnet wird. Schon hieraus sieht man, daß' es - ach dieser Pasigraphie keine Buchstaben oderSylbenworkc gibt, sondern lauter solche Charak-tere und Zeichen, welche ganze Worte bedeuten.
Bey anhaltendem Nachdenken ist es Hrn.N. endlich gelungen, eine sehr leichte Methodezu erfinden, alle nur mögliche Figuren gleich inVerba und andere Bedeutungen zu verwandeln,un" durch alle Dsmpora sowohl active alspassive sehr leicht und faßlich zu conjugiren.
Um die verschiedenen Veränderungen derHauptwörter, ihre vermehrte oder verminderteBedt-urung, ingleichen die davon abgeleitetenWörter zu bezeichnen, werden höchstens einigeunv zwanzig Unterscheidung«-Zeichen erfordert.Vermittelst dieser wenigen und einfachen Zeichenkann man decliniern, conjugiren, bejahen, vernei-gen, vergrößern, verkleinern, Wort Charakterevon Stammwort-Charakteren ableiten, Zeitwör-ter und Nebenwörker selbst nach ihrem gehöri-gen Charakter bilden, und jedem Charakter ferne