Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pasr'graphie.

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gehörige Bedeutung geben. Wer dieses kann,verstehet zugleich einen ziemlichen Theil der Na-kursprach > Schrcibekunst.

Um nicht sinnliche Begriffe leicht faßlichzu pasigraphiren, werden sinnliche Bilder undCharaktere bey abstrakten Begriffen zum Grundegelegt, damit sie der Einbildungskraft, dem Ge-dächtnisse und Verstände leichter und faßlicherwerden, und dann wird über den vorgezeichnetensinnlichen Charakter bloß ein Punkt gesetzt. Die-ser über der Figur befindliche Abstraklionspunktzeigt an, daß man die Figur weglassen, und da-für einen höhern Begriff denken muß, welcherunter derselben nur sinnlich vorgebildet wordenist- Z. B. wenn über der Figur eines Men-schcnkopfs ein Punkt steht: so zeigt es die mensch-liche Vernunft oder Verstand an. Die Nahmender Baume, Früchte, Thiere, Vogel, Fische,Kräuter und Gewürme, werden fast allemahldurch ihr eignes Bildniß pasigraphiret. Bey gro-ßen Thieren wird nur der Kopf mit dem Ab-straktionspunkt bey dem fehlenden Theile gezeich-net. Bey den Krautern werden Blatt, Blume,Samenbehälter und Wurzel, als sichere Unter-scheidungszeichen einer jeden Pflanze, so deutlichals möglich angegeben. Alle Nomina propriaschreibt der Verfasser auf die gewöhnliche Artmit lateinischen Buchstaben, desgleichen die Nah-men der Thiere und Gewächse, welche überallauf gleiche Art ausgesprochen werden, z. B. 6sk-lo«. Das Geschlecht wird nur bey lebendigenGeschöpfen, und zwar bey den weiblichen durchein kleines Oval angedeutet. Die gewöhnlichenZahlencharaktere werden, weil sie allgemein be-kannt sind, beybehalten; die verschiedenen Ein-theitungen der Zahlen in Ordinal-, Distributiv-,

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