Paste.
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erster» eine andere Kreidenerde dazu nehmen;der Venetianische Tripel aber muß allemahl obendrauf kommen, wenn der Abdruck recht feinwerden soll. Wenn die'Form recht trocken ist,nimmt man ein Stück Glas, dessen Farbe demAchat, Jaspis, Amethyst, oder einem andernEoclfteine gleich kommt, schneidet es nach der ^Große des Abdrucks zu, und legt es oben aufdie Form, jedoch so, daß das Glas die Figur !
nicht berührt, indem sie sonst verderbt werden ^
würde; hernach bringt man die mit dem Stücke !
Glas bedeckte Form an einen Ofen, damit sienach und nach heiß werde, bis man sie nichtmehr mit den Handen angreifen kann; alsdannkann sie in einen kleinen Windofen unter eineMuffel geseht werden, die um und um mitstarkem Kohlenfeuer umgeben wird. Vor die !Oeffnuna der Muffel legt man eine glühendeKohle, lmd gibt Acht, wenn das Glas glühendzu werden anfangt; alsdann ist solches geschicktden Abdruck anzunehmen. Hierauf nimmt mandie Form aus dem Hfen, und drückt sogleich,mit der größten Behendigkeit, mit Hülfe einesEisens, das Glas in oder auf die Form. So-bald dieß geschehen ist, bringt man die Formwieder unter die Muffel, nimmt aber vorher diemeisten Kohlen weg, und bedeckt alles über undüber mit Asche, damit es nach und nach, ohneNisse zu bekommen, abkühle. Wenn nun alleserkaltet ist, nimmt man das Glas aus der Formheraus, und bricht oder schleift die Ränder sau- >oer weg, damit das Glas nicht etwa nach eini, i
ger Zeit, zumahl wenn eö etwas spröde ist, Riffe !
bekomme.
Will man gern den Abdruck von einemSteine, der in die Tiefe geschnitten ist, erhaben,
oder