Pastellfarbe». 751
Weise mit solchen Stiften zu mahlen, der per-stellmahler, der pastellstift, ein solcher Farben-stift « f f. Im mittlern Latrine ist kaüellusund ?sliillu8, eine Pastete.
Die zur Färberey zubereiteten Waidballenwerden im Französischen pr>5l«1 genannt, daherauch die deutschen Materialhandler sie collectivePastell nennen. Schon bey den alteren Grie-chen heißen sie Im Jtal. sind ksüelli
spanische Räucherkerzchen.
Von dem Pastell in dieser letzten Bedeu-tung, als einem Producte der Pflanze llaüsrinetoria sehe man den Art. LVaid.
In so fern man unter Pastell die Farben-stifte zum Mahlen oder die Kunst damit zumahlen selbst versteht, hat man die Artikel Pa-stellfarben und pastcllmahlercy nachzusehen,wo ausführlicher davon gehandelt wird.pastellfarbcn, diejenigen Farben, welche zum Mah-len in Pastell geschickt sind und dazu die gehö»rige Vorbereitung erhalten haben.
Zu Verfertigung der Pastellfarben, welchein die Gestalt kleiner Stifte, die man gemeinhinCrayons zu nennen pflegt, gebracht werden, kannman sich aller Farben bedienen, die sich in einsehr feines Pulver bringen lassen; nur darfman bey feinen Arbeiten keine wählen, welcheder Veränderung unterworfen sind, z. B. denPlattlack, das Berlinerblau, den Lack u. s. w.weil sie nicht nur blasser werden, sondern zu-weilen gar ihre Farbe ganz verlieren. Eben sowenig soll man sich des Bleyweißes oder Schi,erferweißeö bedienen, weil sie gern schwarz werden,und man übcrdieß andere weiße Farben hat, diebesser und diesem Fehler nicht unterworfen sind.Wenn indessen der Lack und das Berlinerblau