Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pastellfarben.

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gut praparirt worden, so kann man sich ihrerzuweilen bedienen, doch muß man sich vorhervon ihrer Güte überzeugen.

Außer den Farben die man in ihrem na-türlichen Zustande anwendet, muß man noch ei-nige weiße Substanzen haben, um denjenigenwelche eine leichte Tinte haben, entweder mehrKörper zu geben, oder sie zu schwachen, z. B.Strohfarbe, Fleischfarbe u. s. w. Man bedientsich hierzu verschiedener Materien, welche gutangewendet, die gehofftc Wirkung thun.

Die vornehmsten dieser Materien sind Bley-weiß, Schieferweiß, Pfeifenerde, feiner PaxiserGnpS, Spanisch Weiß, Kreide und Starke,aber das Perlweiß ist das beste unter allen.Wenn man sich also des Weißen bedient, umden Teig zu weichen CrayonS zu bereiten, oderwenn man Lack, Karmin, uns andere vegetabi-lische oder thierische Substanzen vor sich hat, somuß man verhüten, daß die weiße Substanz dieFarbe nicht verändert, wie es gewöhnlich beymBleyweiß, Schieferweiß und der Kreide geschieht,sobald man sie anfeuchtet. In solchem Fallmuß man blos das Perl-Weiß und den Pa-riser GyPs wählen, welcher aber frei von allemKalke seyn muß, weil sonst der Gyps schädlicherwürde als die obigen Farben. Am sichersten istes, wenn man sich dieser Farben gar nicht be-dient, sondern gefärbte Erden, und andere mi-neralische Substanzen an deren Stelle seht, wel-che sich nicht verändern, und dieselbe Wirkunghervor bringen.' Der Karmin ist jedoch hiervonausgenommen, weil man ihn zu den Fleischpar-tien gar nicht entbehren kann.

Man bedient sich zu dem Crayonteige selte-ner des Schiefer r und Bleyweißes, als der Krei-de