Pastillfarken.
vegetabilischen Substanzen bereitet worden, nichtverändert; da aber das Perlweiß und der Gyps-marmor sicherer sind, so kann man das erste-re entbehren.
Die Kreide taugt noch am besten zu demTeige der weichen Cranong, denn sie hangt sichfester an, als die übrigen weißen Farben, underhalt, wenn sie gehörig Gummiwaffer bekommt,mehr Konsistenz. Es ist die beste Substanz zurVermischung der Farben die sich nicht verän-dern; bey den übrigen aber, die sich verändernkönnen, muß man Perlweiß oder Gyps an de-ren Stelle sehen.
Man bedient sich auch oft der Stärke mitanderm Weiß vermischt, um den Crayons eini-ge Konsistenz zu geben; allein man kann ihrerentbehren, ausgenommen bey dem Bleyweiß.
Die zweyte Klasse der Substanzen, welchezu den Cranons erfordert werden, und von de-nen ihre Vollkommenheit abhängt, sind die Gum-mi, mit welchen man den pulverisircen Farbendie nöthige Konsistenz gibt, um Crayons darausmachen zu können. Man bedient sich hierzuverschiedener Materien, wovon die meisten dieseEigenschaften bis zu einem gewissen Grade be-sitzen; die vornehmsten sind die Hefen vom Bierohne Hopfen, Gummi - Traganth, arabischesGummi, Leim, Milch, Hafergrütze, Kandiözuk-ker, Oliven - oder Leinöhl.
Die Bierhefen sind im natürlichen Zustandesowohl, als wenn sie über dem Feuer verdicktwerden, sehr gut zu den Pastellfarben, die ausKreide und andern erdigen Materien besteh«;denn sie geben ihnen die nöthige Konsistenz, oh-ne daß sie zu zerreiblich werden, welches beymarabischen Gummi der Fall ist. Bey dem Ver-
mil-