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Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pastellfarben. 755

mitten, und einigen andern Farben, sind dieBierhefen allein nicht hinreichend, sondern müs-sen mit Gummi-Traganth, Leim, oder einer an« 'dern klebrigen Materie vermischt iverden.

Auch durch das Traganth-Gummi erhaltendie Pastellfarben Konsistenz, wenn es vorher inBierhefen oder sonst einer Flüssigkeit aufgelösetworden. Es ist.in dieser Rücksicht dem arabi-schen Gummi und den übrigen Gummiarten vor-zuziehen, die sich in wässerigen Feuchtigkeitenauflösen, weil das Traganth-Gummi das Was,ser verdirbt, und sich auch mit dem Teige ver-mischt, statt daß die andern eine Kruste auf derMasse bilden, und den Crayons eine ungleicheKonsistenz mittheilen.

Das arabische Gummi ist aus eben ange-führten Ursachen dem Traganth - Gummi nach-zusehen.

Der Leim thut ohngefahr dieselbe Wirkung,wie der Traganth.

Man bedient sich auch der Milch geradeso, wie der Bierhefen, zur Bereitung der Pastell-farben, wenn man ihnen nur eine leichte Kon-sistenz geben will, aber auch blos in diesem Fallekann man sie gebrauchen.

Auch der Hafergrütze oder deren siltrirtenAbsudes kann man sich bedienen, und sie thut mitdem dunkeln Berlinerblau, dem Indigo, und an-dern Farben, die beym Trocknen hart werden,gute Dienste. Zwar gibt sie ihnen nur eineleichte Konsistenz, verhindert aber doch auch daszu starke Zusammenhangen der Theile, wodurchdie Farben brüchig werden.

Endlich bedient man sich auch des Hliven-und Leinöhls zu obigem Zwecke, und gibt denCrayons eine kreide - oder bleyweißahnliche

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