Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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756 Pastellfakvrn.

Konsistenz, indem man sie in diese erwärmtenOctzle taucht, wenn sie nähmlich mit Gyps oderPftifenerve bereitet worden, wodurch sie weicherwerden, und das Papier besser angreifen.

Hier folgen nun einige allgemeine Vor«schriften zur Bereitung der verschiedenen Pastell«färben. Man überläßt es dem Künstler, sichdurch die Erfahrung von der Quantität desGummis oder Leims zu überzeugen, welche zurgehörigen Konsistenz erforderlich ist. Die Zahlund Beschaffenheit der Materien ist zu man,nigfaltig und verschieden, als daß man hierüber !«ine bestimmte und feste Regel angeben könnte. '

Weiße Crayons.

Die natürliche Kreide taugt am besten zuden weißen Pastellfarben. Man wählt sie weiß,rein und so dicht als möglich, und schneidet siein viereckige Stücke von drey Zoll Länge und zLinien Dicke, worauf sie mit einem Federmesserzugespitzt werden. j

Hat man einen hohen Grad der Weiße ^nöthig, so kann man einen Crayon aus Bley«weiß verfertigen, so wie es von den Farbenhandlern zubereitet wird. Man pulverisirt es, feuch,rer es mit Milch an, und macht einen Teigdaraus, woraus die Crayons geformt werden, ldie man hernach im Schatten trocknen läßt. !Haben sie nicht genug Konsistenz erhalten, sozerreibt man sie aufs neue mit Milch und et«was Gummi - Traganth. Dieser Crayons be->dient man sich aber nicht, wenn die Kreide schonan sich die gehörige Weiße hat, weil das Bley- !weiß durch Zufälle verändert wird, denen mannicht immer vorbeugen kann *).

Röche

2 Weiße Farben Ml Pastellteige aus Eyerschalen, s- imArt- Ey, Lh. r>, S. 760.