Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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766 Pastellkraut. Pastellmahlerey.

hernach die Form der Crayons gibt. Laßt mattsie in diesem Zustande, so sind es weiche Cray-ons, welche, wie oben gesagt, durch die Wär-me sixirt werden können. Verlangt man sieober fest wie Röthel, so bringt man sie untereiner Muffel inS Feuer. Die Zeichnungen wel-che damit gemacht werden, sind der Veränderungnicht unterworfen.

Herr Stupan, von Geburt «in Basier,welcher sich lange in Lausanne aufhielt, wurdesonst für den besten Zubereiter der Pastellfarbengehalten, und man glaubte, daß er noch beson-dere Geheimnisse in dieser Kunst besäße, die mannicht entdecken könnte *).

Ein gewisser Künstler hat eine neue ArtPastellfarben erfunden, welche sich nicht wie diegewöhnlichen mit Wasser wieder abwaschen las-sen; auch kann man damit auf Sachen, die mitOehl angestrichen sind, mahlen. Das Kästchenvon z6 Stiften kostet einen Dukaten. Werdergleichen zu kaufen wünscht, wendet sich mitbaarer Zahlung in frankirten Briefen an HerrnChristian Michel, Pfcifenkopffabrikanten inder Ruhl. Der Nahme des Erfinders ist aufeinem gedruckten Zettel beygelegt **). Wahr-scheinlich sind dieses eine Art von Wachscrayons.

Uebrigenö sehe man den Art. pastellmah»lerey.

pastellkrauc, ein Nahme der Ilatis tinetoria I,.,s. Waid.

Pastclllack, eine rothe Lackfarbe für die Pastell-mahler, s. unter Lack, Th. 58. S. Z98 fl.

Pastellmahlerey, Mahlerey in Pastell, oder ei-gentlich die Mahlerey mit Pastellfarbcn, (pein-

trs

PasteNfarbenpreiie in Lausanne. S. AndreL Briefe ausder Schwein. S. Anmerk.

S. Journal für Fabrik rc. 1797. No». S. ?s/.