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Finger sangen Haaren beseht ist. Aristotelesnennt Syrien, Plinius die nördlichen Länder,Strabo die Alpen und Spanien, unter denOrten, wo sich wilde Pferde aufhalten. Kar«danus, unter den Neuern, behauptet eben die,seö von Schottland und den Orkaden *). Olausvon Moskau; Dapper von der Insel Cypern,wo es, nach seiner Aussage **), sehr schöne starke,flüchtige wilde Pferde geben soll; Struys***)von der Insel May am grünen Vorgebirge, woer sie besonders klein angetroffen; Leo Afri-ka nus ****) von den Afrikanischen und Ära»bischen Wüsten. Er hat selbst in den EinödenNumidiens ein weißes Füllen mit krausen Mah-nen gesehen. Marinol si) versichert, zur Be-stätigung des Struysischeu Berichts, daß esin den Wüsten Arabiens und LybienS kleine,aschgraue, auch weiße Pferde mit kurzen borsti-gen Haaren und Mahnen gebe, die es den Hun-den und zahmen Pferden in der Hurtigkeit ih-res Laufes weit zuvor thaten. In den erbauli-chen Briefen fs) wird auch von China behaup-tet, es fanden sich daselbst viel kleine wilde Pfer-de. Es ist indeß sehr wahrscheinlich, daß es sehtkeine ursprünglich wilde Pferde mehr gibt, son-dern nur verwilderte, die von schon zahm ge-wesenen und enrlaufenen oder in Freyheit ge-setzten entstanden sind. Das eigentliche Vater-land der Pferde läßt sich mithin nicht mit Ge-
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") Man sehe dessen Beschr. der Inseln des Archipelagus.S. 50.
*'*) S. Vo)-->xe; lern Ltru)l,. Honen. 1719. lom.1. s,. ir.
In tleleeiplione Xtrieoe ki»rs, II. Vol. 2. P. 7io—- 2 l-^ A. l/Hrilji,e ile lVs.irniol. j 1L87. I I. p. §9.ss) <s. t.ellres etliürulei. Uecueil XXVI, x. Z7l.