Pferd.
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hier unbeweglich das Krokodil und die Boas«schlänge, tief vergraben im trocknen Letten. Ue-berall verkündigt Dürre bin Tod, und überallverfolgt den Dürstenden, im Spiele des geboge-nen Lichtstrahles, das Trugbild des wellenschla-genven Wasserspiegels *). In dichte Staub-wolken gehüllt, und von Hunger und brennen-dem Durste geängstigt, schweifen die Pferde undRinder umher, erstere mit langgestrecktem Halsehoch gegen den Wind anschnaubend, um durchdie Feuchtigkeit des Lnftstromeü die Nähe einernicht ganz verdampften Lache zu errathen."
„Bedächtiger und verschlagener suchen dieMaulthiere auf andere Art ihren Durst zu lin-dern. Eine kugelförmige und dabey vielrippigePflanze, der Melonen-Cactus, verschließt unterseiner stacbelichen Hülle ein wasserreiches Mark.Mit dem Vorderfuße schlägt das Maulthier dieStacheln seitwärts, und wagt es dann erst dieLippen behutsam zu nähern, und den kühlenDistelsaft zu trinken. Aber das Schöpfen ausdieser lebendigen vegetabilischen Quelle ist nichtimmer gefahrlos; denn oft sieht man Thiere,welche von Cactusstacheln am Hufe gelähmtworden."
„Folgt endlich auf die brennende Hißt desTages die Kühlung der gleich langen Nacht, sokönnen Rinder und Pferde selbst dann nichtruhen. Ungeheure Fledermäuse verfolgen siewährend des Schlafes, saugen ihnen vampyrar-rig das Blut aus, und hängen sich an dem
Rücken
) Die bekannte Erscheinung de- mirngr. All, Gegenstän-de erscheinen i» der tust schwebend, und spiegeln stch da-bey j„ der unter» Luftschicht Di« ganze Wüste gleicht ei-nem unermeßlichen Eee, dtffey Oberfläche in weflenfjrmi-
oewegung in.^chn-Enc. cx. Theil.
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