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18 Pferd.
Rücken fest, wo sie eiternde Wunden erregen,in denen MosquitoS, Hippobosccn, und eineSchar stechender Jnsecten sich ansiedeln. Soführen die Thiere ein schmerzenvolleS Leben,wenn vor der Gluth der Sonne daü Wasserauf dem Erdboden verschwindet."
„Tritt endlich nach langer Dürre die wohl-thätige Regenzeit ein, so verändert sich plötzlichdie Scene in der Steppe. Das tiefe Blau desbis dahin nie bewölkten Himmels wird lichter.Kaum erkennt man bey Nacht den schwarzenRaum im Sternbild deS südlichen KreutzeS.Der sanfte phosphorische Schimmer der magel-lanischen Wolken verlöscht. Selbst die scheitel-rechten Gestirne des Adlers und des Schlan-genträgers leuchten mit zitterndem, minder pla-uetarischem Licht«. Wie ein entlegenes Gebirgeerscheint einzelnes Gewölk im Süden. Nebel,artig breiten die Dünste sich über dem Zenithaus. — Den belebenden Regen verkündigt derferne Donner."
„Kaum ist die Oberfläche der Erde benetzt,so überzieht sich die duftende Steppe mit Kyl-lingien, mit vielrispigem Paspalum, und mitmannigfaltigen Gräsern. Vom Lichte gercitztentfalten krautartige Mimosen die schlummern-den Blätter und begrüßen die aufgehende Son,ne, wie der Frühgesang der Vogel, und die sichöffnenden Blüthen der Wasserpflanzen. Pferdeund Rinder weiden nun im frohen Genuß desLebens. Im hochaufschießenden Grase verstecktsich der schön gefleckte Jaguar, und erhäscht dievorüberziehenden Thiere, im leichten Sprunge,katzenartig, wie der asiatische Tiger."
„Schwellen allmählig die Flüsse, welche dieEbene südlich begränzen, der Arauca, der Apure
und