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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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und der Payara: so zwingt die Natur dieselbenThiere, welche in der ersten Jahreshälfte aufdem wasscrlecren staubigen Boden vor Durstverschmachteten, als Amphibien zu leben. EinTheil der Steppe erscheint nun wie ein uner-meßliches Bmnenwasser. Die Mutterpferde zie-hen sich mit den Füllen auf die höheren Bankezurück, welche lange inselförmig über dem See-spiegel hervorragen. Mit jedem Tage verengtsich der trockne Raum. Aus Mangel an Weideschwimmen die zusammen gedrängten Thierestundenlang umher, und nähren sich kärglichvon der blühenden Graörispe. die sich über dembranngefärbten gahrenden Wasser erhebt. VieleFüllen crrrlnken, viele werden von den Krokodi,len erhäscht, mit dem zackigen, Schwänze zer-schmettert und verschlungen. Auch nicht seltenbemerkt man Pferde und Rinder, die den Ra-chen dieser blutgierigen Eidechsen entschlüpft, dieSpur des spitzigen Zahns am Schenkel tragen."

„Dieser Anblick erinnert unwillkührlich denernsten Beobachter an die Biegsamkeit, mir wel-cher die alles aneignende Natur gewisse Thiereund Pflanzen begabt hat. Wie die mehlreichenFrüchte der Ceres, sind Stier und Roß demMenschen über den ganzen Erdkreis gefolgt;vom Ganges bis an den Platastrom, von derafrikanischen Meeresküste bis zur Gebirgsebeneder Anlisana, welche höher als der Kegelbergvon Teneriffa liegt *). Hier ist es die nordi-sche Birke, dort die Dattelpalme, welche den er-müdeten Stier vor dem Strahl der Micrags-

B 2 sonne

.^ebirgsebens, welcbe den Vulkan Antisancr^ Höhe von - ,c>7 Tvisen über dem Mce-daselbst sv aeringe, daß die verwil-stiere, wen» man sie mit funden hetzt, Blut au««er Nase und au« dem töiuudr verlieren.