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Pferd.
sonne schüht. Dieselbe Thiergattung, welche imöstlichen Europa mit Bären und Wölfen kämpft,wird unter einem andern Himmelsstriche vonden Angriffen der Tiger und Krokodile bedroht!"
„Aber nicht die Krokodile und der Jaguarallein stellen den südamerikanischen Pferden nach;auch unter den Fischen haben sie einen gefährli-chen Feind. Die Sumpfwasser von Vera undRastro sind mir zahllosen elektrischen Aalen gefüllt,deren schleimiger gclbgefleckter Körper aus jedemTheile die erschütternde Kraft nach Willkühraussendet. Diese Gnmnoten haben 5 brs 6FußLänge. Sle sind mächtig genug, die größtenThiere zu todten, wenn sie ihre ncrvenreichenOrgane auf einmahl in günstiger Richtung cnt-laden. In der That mußte die Steppenstiaßevon Uritucu einst verändert werden, weil sie sichin solcher Menge in einem Flüßchen angehäufthatten, daß jährlich vor Betäubung viele Pferdein der Fuhrt ertranken."
Herr de la Solle *) hat 1685 von die-sen Pferden im nördlichen Amerika bey SanktLudwigs Bay, viele auf den Wiesen herum ir-ren und weiden gesehen. Sie waren so wild,, daß man es ohne Gefahr nicht wagen konnte,sich ihnen zu nähern. Der Verfasser der Ge-schichte von den Begebenheiten der amerikani-schen Seeräuber **) sagt: „Auf der Insel St.Dsmmgo trift man zuweilen ganze Heerden vonmehr als fünfhundert Pferden beysammen an.Sie schwärmen daselbst frey herum und stehengleich still, sobald sie einen Menschen erblicken.
Der
*) G. I«» serviere» 6«cnuvsrte» i'^meri^ue 8ept«n-1 r>an,Ie cle «1 e I» 8,11«. mit«? ,,u ,our psr IVlr. ief 1 ev,>,er l'nii«'. ö rög7 p. sZo.
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