Pferd.
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wird hierin nichts befremdendes finden, wennman bedenkt, daß in den warmen Ländern dieKnochen der Thiere weu harter, als in kaltenHimmelsstrichen, zu wyn pfiegen, und daß, ausdiesem Grunde, dw erftern immer kräftigereSchenkel, ob gleich dünnere Röhren, als die letz-tem haben. Doch ist dieses nicht ganz allge-mein zu verstehen, da es in einem so großenLande manche Abstufungen gibt.
So sind, nach andern Nachrichten die «ür,tischen Pferde sehr schön und fein *); sie zeigenein lebhaftes Feuer, viel Geschwindigkeit undkeine geringe Annehmlichkeit; allein wegen ihrernatürlichen Weichlichkeit sind sie gar keiner an»haltenden Strapazen fähig. Sie fressen wenig,erhitzen sich leicht und haben auf der Haut eineArt von Empfindlichkeit, welche ihnen sogar dasReiben mit einer Striegel unerträglich macht.Sie werden daher bloß mir einer Kartetsche ge-bürstet und gewaschen. Ob man also gleich die-sen Pferden die Schönheit nicht absprechenkann**), so müssen sie doch, wie man leicht ein-sieht, den arabischen, ja sogar den persischen,weit nachstehen, weil die letztem unmittelbar auf
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*) T- Vc>)?!>x«5 6<! dir. Oumont. z 1, lögg. Dom.
tt>. p 25 Z.
*') Es ist nicht leicht ein Land, wo die Pferde besser ge<wartet und gereinigt werden, als in der Türkey. Maufüttert sie daselbst mit wenig Gerste und Hexel, wovonihnen allemadl Abends und MvrgendS etwas gegebenwird- Den Tag über bekommen sie nichts, und werdendadurch zu großen Reisen geschickt gemacht. Denn mansagt von den Pferden besonders, die aus Arabien undaus den Gegenden Babylons abstammen, daß man mitihnen in einem Futter» ohne sie einmahl abzuzKnmcii,dreyßig franz. eilen zurück legen kSnne. Ihre schenketfind unvergleichlich, übrigens ab.'r hül-m sie weder eruschöne- Kreuz, noch einen voriüsttchen S- lnetorr Vo/. 6u L ämü. 171g. Vr> 1 . u. 2Z.
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