Pferd.
43
jene folgen, und nach ihnen *), in ganz Orientfür die schönsten und besten Pferde gehalten wer-den. Die Weiden der Ebenen von Medien,Persepolis, Ardebil und Dcrbcnt sind unvergleich-lich. Auf Befehl der Regierung ziehet man da-selbst eine ungeheure Menge von Pferden. Diemeisten sind sehr schön, und sie können fast allevortrefflich heißen.
Piekro della Vallc ziehet sogar diegemeinen persischen Pferde nicht allein den ita-liänischen überhaupt, sondern sogar den vortreff-lichsten neapolitanischen Pferden vor. Gemeinig-lich sind sie von einem sehr mittelmäßigenWuchs ***). Es gibt sogar einige sehr klei-ne ****), denen man aber deßwegen nicht weni-ger Vorzüge, nicht weniger Stärke zutrauendarf. Indessen finden sich auch Pferde genugvon einem größern Wuchs, als die englischenReitpferde s). Sie haben insgesammt einenleichten Kopf, einen feinen Hals, eine schmaleBrust, wvhlgemachte und gut gestellte Ohren,dünne Schenkel, ein schönes Krcutz und hartesHorn. Dabey sind sie gelehrig, lebhaft, leicht,kühn, mulhig und zu Duldung der größtenStrapazen geschickt. Sie laufen mit einer au-ßerordentlichen Hurtigkeit, ohne jemahls müdezu werden oder zu fasten. Sie sind immer wohlbey Kräften und mit wenig Futter zu erhalten;
den»
§>. <1. Hevenot» 1 Vsk. ^om, It.
220 , ingleichen Voy. cl» Hmti. I?n. 'Ion,.
22. rc. Adam OleariuS Reisebeschreibung.
»> i,,?!. p. 573 .
a<s!I» V»IIe. Rollen 1/45 in 12.
0- 284. --ic.
" ) S. I-. - ^
. , , .. l'rlleinies. ä Rouen rviZ. "p,
N. s>. 19 . 20 .
S- t-es Vo^. l'ivx v« »or. 'p< m. tt. s>. 220,