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denn sie begnügen sich mit einem Gemische vonHcxel nnd Gerste, welches man ihnen, in einemSack, an den Kopf hanget. Nur im Frühjahrwerden sie etwa sechs Wochen lang auf dieWeide gebracht.. Man pflegt ihnen den Schweifnie abzukürzen, und was das heiße: ein Pferdwerfen und zum Wallach machen, ist ihnengänzlich unbekannt. Zur nöthigen Beschützungwider die Ungemachlichkeiten der Luft, pfsigrman ihnen Decken aufzulegen, und sie mir vor-züglicher Aufmerksamkeit zu warten. Man re-giert sie, ohne Sporn, bloß durch einen Zaum,und bereichert sowohl die Türkey, als vornahm«sich Indien, mir einer Menge solcher schönenPferde. Alle Reisende, welche die persischenPferde noch so angelegentlich rühmen, kommendennoch genau darin überein, daß die arabischenPferde dieselben sowohl an Hurtigkeit undMuth, als an Schönheit übertreffen und inPersien selbst weit mehr, als die schönsten ein,heimischen Pferde gesucht werden.
Fig. 6411. stellt ein schönes persisches Pferdvor, welches der Fürst von Kaunitz von derKaiserin von Rußland, Katharina II. zumGeschenke erhielt. Es ist ein Silberschimmel, »mit z kahlen Flecken auf dem Krcutze, welcheals Branözeichen da angebracht sind. ES war,als es abgebildet wurde, ir Jahr alt, 5 Fuß lZoll hoch. Dieses von Fehlern reine Pferd istgut und besonders stark gebauet, und für seineTaille ziemlich leicht und gut aufgesetzt. SeinHaar wird im Winter lockig, und gleicht derfeinsten Seide, im Sommer wird es fast ganzkahl. Der Charakter ist feurig und fromm.
Die