Pferd. 6r
genden Deutschlands vortreffliche Pferde, die denmchrsten Erforderniffen Genüge leisten, und daßsowobl von fremden Beschelern mit einheimischenk'.llseu, als auch von ganz einheimischen durchWartung und Sorgfalt veredelten Raßen. Zuden letzteren gehört vorzüglich die ^aße desmecklenbmxstschen Pferdes.
Diese Pserderaße ist Vielleicht von keinemso gewürdigt worden, als von Herren vonTennecker *), der folgende Beschreibung da-von macht: "
„Unter den deutschen Pferden steht nachmeiner Ueberzeugung die Raße des mecklenbur-gischen Pferdes oben an; es ist ein Pferd, dasauf deutschem Boden, wo man weder nach en-glischer Sitte Wettrennen, noch nach spanischerGewohnheit Aufzüge und Carouffels mit zierlichabgerichteten Schulpfcrden halt, vor allen an«dern den Vorzug verdient. Sein ganzes Gebäu-de har eine verhältnißmaßige Form, alle seine,einzelnen Theile bilden übereinstimmend einenschönen Körper, der durch diesen harmonischenBau und die nöthige Cohäcenz seiner Mischungzur Ausdauer gemacht ist. Der gut angesetzteKopf, dessen Verbindung mit dem Halse durchkeine platte Vertiefung, wie bey so vielen an-'dern deutschen Pferden, bemerkbar wird, ist, oh-ne die Feinheit deS langen englischen Kopfes zubesitzen, weder zu stark von Knochen noch zufett von Fleisch. Die Stirne ist platt, und dieganze Richtung des Kopfes nicht so gewölbt wieder Namskopf des Neapolitaners und des hol-steinischen Pferdes; die Nasenlöcher sind weit
und
') S- Vereinigte Wissenschaften der Pferdezucht. Von^eyffert von Teunecker v. Heft. Mandkim undLeipjjg bey Sreger- 1 ?,?- S. 4, fl-