Pferd.
riere lebhaft. sicher und voller Haltung auf sei«neu, Hmrertheile. Als Zugpferd ist der Meck-lenburger auch bey der schwersten Last thätig,bey leichterer lebhaft, ohne jedoch zu ungestümzu seyn. Genug er ist nach meiner Ueberzeu-gung ein Pferd, dos auf deutschem Toden injeder Hinsicht vor allen andern den Vorzug ver«dient. Möchte man ihn doch nicht mir demEngländer vertauschen, mit einer Raße, die nichtsals ein Vorurtheil für sich hac; möchte mandoch nicht die so berühmten mecklenburgischenGestüte mit englischen Hengsten verkrüppeln;möchte man doch mehr diese gesunkene Raßedurch Original-Mecklenburger zu verbessern su«chen, w'.e viel würde die dentsche Pferdezuchtgewinnen!"
Nächst der mecklenburgischen Raße werdendie holsteinischen Pferde häufig gesucht, so wiesie auch den einigen Armeen vorzugsweise fürdie schwere Cavallcrie gewählt werden. Da esalso eine Pferderaße ist, die in ganz Deutsch-land und anderwärts sehr bekannt ist, so wirdeine Beurtheilung derselben, auch aus der Federdes verdienstvollen und kenntnißreichen Herrnvon Tennecker'S hier am rechten Orte stehen.
„Würden in Hollstein eben so gute alsviele Pferde gezogen, sagt Herr von Ten,neck er*), so würden die immer seltener wer-denden ächten Mecklenburgischen Pferde durchdie Pferdezucht dieses Landes erseht werdenkönnen. Aber, leider! ist diese Pferderace, wenigeGestüte davon ausgenommen, nach meiner Ue«neneugung eine der schlechtesten. Das Hollstei«ni>che Pferd gleicht einem schönen Gesichte, das
in
) A, a. O. sstes Heft 179-, S. > fi.