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Gestützeichen, sind dann eine sehr natürlicheFolge dieser Körperkonstitulion. Selbst derDummkoller, dieses unheilbare Uebel, das denHollsieinischen Pferden so eigen ist, scheint mehreine Folge von der Schlaffheit ihrer festenThei«le, als der Paarung zu seyn. Man sollte daherHengste und Stuten mit Ramökopfen eineBauart» die eine sehr erklärbare Disposition zudieser Krankheit hat, durchaus nicht, vorzüglichunter diesem Klima und bey diesem Futter, zurFortpflanzung gebrauchen, ob es gleich fast durch-gängig auf allen Gestüten dieses Landes ge-schieht. Denn es ist physiologisch erwiesen, daßbey Ramekdpfen wegen ihrer eingedrückten Stirnihrer gebogenen Nase und ihrer zu sehr bepge-zäumten Stellung, in welcher sie sich von Na«rur tragen, der Zurückfluß des Bluts aus deinGehirn, und zwar vorzüglich wenn die letztere durchnoch mehrere erkünstelte Beyzäumuug unter demReiter erhöht wird, erschwert werden muß.Kommt nun zu dieser Bauart, die allerdingsAnlaß zu Anhäufungen des Bluts im Gehirnegibt, noch eine schwache, wenig Festigkeit derTextur besitzende Faser, so ist es wirklich nichtzu verwundern, wenn man unter zehen Holl-steinischen Pferden wenigstens drey dumme steht."
„Bey den Spanischen und Neapolitani-schen Pferden, die im Allgemeinen auch Rams«köpfe haben, ist zwar der Bau, aber nicht dieTextur der Faser dielelbe; daher sieht man lin-ker ihnen dumme Pferde seltener. Würden aberdie Spanischen Pferde auf Hollsteinischem Bo-den erzogen, so würde diese Krankheit auch, un-ter dieser Ratze so allgemein, wie unter den. Hollsieinischen seyn, da sie die Bauart des Kop-fes eben so begünstiget."
»Bey