Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 7Z

„Bey den Hollsteinischen Pferden kann manmit Recht annehmen, daß unter zehn drey dummwerden, mehrere Scollbeulen, Piphaken, Strahl;gcschwüre und dergleiäwn Krankheiten haben,und alle flachhufig sind."

»Nie seilte man ein Hollsteinisches Pferdkaufen, bevor es nicht völlig abgezahin hat,weil sich mit dem letzten Zahnen, oder kurz dar-auf gewöhnlich auch die ganze Form des Thie«res verändert, und das Pferd, das man mirvier Jahren als ein .eichtes Reitpferd kaufte,mit fünf Jahren ein plumper Karngaul ist.Sind nun diesen Thieren, wie es die meistenMahle geschieht, mit drey Jahren schon die.Folgezahne herausgeschlagen, weiche es demGange der Natur zu Folge, erst mit dem vier-ten Jahre abstößt, so ist das Verwerfen desThieres um ss mehr zu befürchten."

„Wodurch unterscheidet sich das Hollsteini«sche Pferd von döm Mecklenburgischen? Dieß.toürhx ich antworten, ist bloß Sache des Ge-fühls,, aber nicht der theoretischen Darstellung;bey cj„em Auge. das durch die Beobachtung vie-ler Pfer-e an einen praktischen Uebcrblick ge»wdhnt ist, dringt sieh gleichsam der Unterschiedzwischen, bepden sprechend und unverfennvarauf, ohne daß wir im Stande sind, diese Unter-scheidungszeichen mit Worten zn verdeutlichen.So unterscheidet der praktische Pferdekennerfast auf den ersten Psick sogleich ein gutes Pferdvon dem schlechter», indeß der Theoretiker ängst-lich die beyder nach Linien abmißt, sie

Mit seine,, Kompendien über die äußere Pferde-kenntruf .Vergleichs, und am Ende doch wohldas schlechtere dnn bessern vorzieht, weil seine

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