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Verfolgung des Feindes, Plankern und dergl.den ganzen Zeig und noch länger, so ist dasHoUsteinische Pferd bis zum Hinfallen entkräf-tet, indes; nun das Pohlnische Pferd erst rechtzu laufen anfängt."
„Eden so wenig konservirt sich das Holl-sieinische Pferd bey schlechtem, oder dann und'wann ganz ausgeseyrem Futter, wie dieß in derKampagne so oft der Fall ist. Der geringsteAbbruch davon und Fatiken können es in kurzerZeit einem Skelec ähnlich machen, und die Holl-steinischen Pferde fallen dann, wenn znan durchein Lager der Kavallerie geht, gegen die Polst«tuschen und andere Pferde so auf, wie Pharaosmagere Kühe gegen die fetten."
„Der Galop ist bey dem HollsteinischenPferde nicht nur der angenehmste Gang sondernauch der, in welchem sich dieses Pferd ambesten ausnimmt. Von Natur schon hat es,wegen der leichtern Biegsamkeit seiner Hankschen,Anlage viel kürzer zu galopiren, als das Pohlni-sche, Mecklenburgische oder Englische Pferd."
„Der Schritt ist bey den meisten raumig,aber plump und schwer, und bey den zu feuri-gen ist er in Gesellschaft eng und piaffircnd.Der Trab ist im Allgemeinen schwer und durchdas Piafftrcn oder Fuchte n der Vorderscbenkeldabey, ein Feh er, der in diesem Gange fast al-len Hollsteinischen Pferden eigen ist, unangenehmund für das Thier sehr ermüdend."
„Der Charakter des Hollsteinischen Pferdesist im Allgemeinen gutartig, doch mehr ausSchlaffheit als aus gutem Willen. Viele habenAnlage zum Beißen, zum Schlagen, wenn auchnicht nach Menschen, doch nach andern Pfer-den; und ein noch größerer Theil ist scheu, wo
das