8O Pferd.
das Steigen, ihr gewöhnliches Mittel sich gegenden Reiter zu wehren, mir das erste ist, wassie versuchen, um sich von dem Gegenstände,den sie fürchten, zu entfernen.'^
„Außer einigen guten Privatgestüten be-steht die Hvllstcinische Pferdezucht in einemLandgestüt, zu dessen Aufkommen durch Anschaf-fung besserer Hengste mehr gethan werden könn-te; aber auch selbst die Pferde, die auf diesemeinigen mit guten Englischen Hengsten fortge-pflanzten Gestüte gezogen werden, zeichnet derFiachbuf, der gewöhnlich gut aufgesetzte Hals,dte hohen Beine und der gebogene Kopf vonanoern Pferdegatrungen aus."
„Nach meiner Ueberzeugung steht das Hokl«steinische Pferd als Wagenpfcrd am tauglichstenund zweckmäßigsten auf seinem Platz, wenigerals Soldarenpfcrd; doch macht der Mangel aneinem guten Landgestüt, oder der wenige Be-trieb, die verspätete Einrichtung und Aufkom«mung desselben die Remontirung der schwer be-rittenen Kavallerie mit Pferden aus einem soergibigen Lande der Pferdezucht noch nöthig,und die Sächsische Onrcks 6u Lorps, das Ka«rabinicrregiment und die Kürassierregimenter z.B> sind alle mit Hollsteinischen Pferden berit-ten, wovon Fig. 6417 ein Kürassier von demLeibregiment des Churfürsten nach dem Lebengezei'cbnet, als vcrsinnlichte Darstellung des Holl-steinischen Pferdes, zu diesen Bruchstücken folgt.Ä6ie aber der Privatmann, der sich zu seinemVergnügen, zu der Erhaltung seiner Gesundheit,oder zu seinen Geschäften ein Reitpferd vondieser Raße kaufen und halten kann, daö unterallen Arten der Pferde von der schlechtesten ab-stammt, und mit einer so zahlreichen Menge von
Feh-