Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. IOZ

ser Pferde ist fromm, folgsam, gelehrig, nicht zutrage und nicht ja feurig. Zum N>--en sind sienicht sonderlich und für die leichte Reiterei) ganzuntauglich. Wegen ihres Baues und Stärkewerben sie vorzügich zum Ziehen und Fuhrwe»sen gebraucht.

Das Airgisrfche Pferd, Fig. 6422, istvon einer ausgezeichneten Häßlichkeit. Ihre Un-terscheldungszeichen sind ein Schaafskopf, starkeKnochen, der Hals eines Hirsches, das Krcuheines Schweines, die Brust mehr schmäh! alsbreit, an Beinen und Huf aber sehr proporkio,nirt, und dabey von einem kleinen Wuchs. Die,se Pferde sind nicht die stärksten und aus ihrerBeschreibung kann man schon urtheilen, daß siezum Ziehen gar nicht tauglich sind; doch versi-chert man, daß wenn sie in den Gegenden, undfblglich bey dem Futter, ben welchem sie erzogensind, bleiben, sie sehr alt wecoen können. Daßdiese Pferde sehr fett werden, davon ist die Ursache,weil es in den Steppen viel Steinsalz gibt, unddas Vieh die mit solchem geschwängerten Krau-ler frißt. Viele von diesen Pferden werden aufden großen Jahrmärkten zu Orcnburg verkauft.Vormahls verkauften die Kirgisen ihre Pferdenur um Waaren, aber nicht gegen Geld. dassie nicht kannten, seht aber kennen sie die Mün-zen und nehmen gern Geld für ihre Pferde.Ihre Pferdezucht ist ausnehmend groß; mancherreiche Eigenthümer hat z, 4 bis zoo Köpfe inseinen freu gehenden Scutereyxn.

Das P<almukische Pferd, Fig. 642z, wel-ches an der Wslga in den Steppen von Astra,kan, und vom Don bis zum Manitschfluß v"nden Einwohnern gezogen wird, macht, so wiedas ädrige Vieh, den emsigen ReichWM Ver-bs 4 selben