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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 14z

könne, als dieß bey dem Ausbruche der Augen-zähne bey Menschen zu Zeiten der Fall ist.

Ist das Füllen etwa 4! Jahr alt, so wer-den endlich die Milcheckzähne ausgeworfen, unddie Pservceckzahne nehmen ihren Plah ein. Sinddiese an ihrem vorder» Rande mit den Mittel-zahnen in gleicher Höhe, und daselbst etwas ab-gerieben, wobey ihre Hunden aber noch sehr tief,und der innere Rand derselben noch nicht gehö-rig herausgewachsen, auch etwas ungleich , ist:so ist ein solches Pferd für fünfjährig zu hal-ten. Auch findet man, daß in diesem Alter dieHakenzahne noch nicht gehörig herausgewachsen,sondern gewöhnlich noch um die Hälfte im Zahn-steischr zurück sind.

Nunmehr, da alle Füllenzähne ausgewor-fen, und keine andere als Pfcrdezähne da sind,verändert das Füllen seinen Nahmen und wirdfernerhin in der Sprache des Kenners nicht an-ders als Pferd genannt.

Wenn zwischen dem vierten und fünftenJahre die lehren Zähne ausgebrochcn sind: sozahlt man bey Hengsten und Wallachen vierzig,bey Stuten aber, denen gewöhnlich die Haken-zähne mangeln, sechs und dreyßig Zähne, wo-vdn zwölf unten im Maule Schneide oder Ab-schnittszähne, und die vier und zwanzig obenlm Maule Backen- oder Stockzähne genanntwerden.

Man findet nicht selten kleine Zähne von

Größe einer kleinen VitSbohne in dem Vor-der seltener in dem Hinterkinnbacken oder in bey,de" zugleich, vor dem untersten Backenzahn her-,vorgcwachscn, die wolfszähne genannt werden.Sle wachsen zu einer unbestimmten Zeit, jedochin den ersten Jahren des Füllens, und da sie

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