2vr Pferd.
kenntnißloser Schmiede, ats in der Natur desThieres herrscht, ist die Butzlähmigkcic. Fastbcv j dem lahmen Pferoe snttu der unwissendeSchmidt oder Oicßarzk, die Ursache der Lähmungin den Schultern. Hier soll sich, nach seinerMeinung, ein Tropfen B uts unter die Schul»ter gesetzt haben Heine Hyaoihe,., die eben sounsinnig als unmöglich lü), voer sich gar dasThier die Schulter ausgerenkt haben,— Krankhei-ten, die er unter dem Nahmen bucstahm verei-niget. Indessen kann man wohl behaupten, daßunter z-tzn Lähmungen nenn im Huf, und diewenigsten in anderen Theilen des Schenkels verrborgen liegen. Am wenigsten findet man Pferde,die die Gelenkbänder des Schultergclenks mitdem Querbnn ausgedehnet hätten, und an eil.erVerrenkung dieses Thei'eg litten. Die sehnigenAusbreitungen der Mulkein, und das Kapselbanddes Gelenks selbst, besitzen zu viel Stälke undElasticität, um von einer geringen Verrenkungdes Schenkels ausgedehnt und geschwächt wer»den zu können. Nur den dem äuper' en Gradevon Krafraußerung ist diese Verletzung möglich;ober eben so viele Zeit, Muhe und Medikament-:bedarf auch der Schaden, wenn die Gelenkbän-der ihre vorige Schnellkraft, Starke und Festig-keit wieder erhalten sollen.
Durch zu viele Arbeit, Alter, und beson-ders durch zu frühzeitige Anstrengung des Thie-res, werden die Schultergelenke steif und unbicgrsam. Ucbcrhäuftc Arbeit und zu zeitige Anstren-gung, beydes sind die Mittel, welche die Con-sumplion des Leibes vermehren, das Alter früh-zeitig hcrbcyführen, und das wesentliche Zeichendes Alters, Steifheit und Aliütrocknung derGruttdfasern beschleunigen; durch sie wird der
Sehen»