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Pferd.
wird wegen dieser fehlerhaften Stellung seinesHufes entweder ein Fehemrerer oder ein Tanz-meister genannt.
Kauft der Fessekknochen zu senkrecht nachdem Hufe herab, so daß er einen zu stumpfen,wenig" bemerkbaren Winkel im Körhengelenkebildet, so nennt man diese Richtung gerade ge»festelr. Gewöhnlich ist auch bey dieser Stellungder Fesselknochen zu kurz. Man sagt von Pfer-den mir dieser Bauart: „sie sind kurz und ge-rade gefesselt." Ist hingegen der Winkel desFesselknochens merkbarer, lauft er> in einer schta«gen Stellung nach vorwärts herab, und ist erdabey lang, so sagt man: „das Pferd ist langgefesselt." Sind die Gelenke biegsam und nach-gebend, so daß sich der obere Theil der Fesselder Erde nähert, so sagt man: „das Pferd trittdurch." Ist diese Richtung des Fesselknochensauffallnd merkbarer, so daß die Fessel beynahedie Erde berührt, so nennt man diese PferdeScandtterer oder bärenfüßiF.
Der erster« Stellung des Fesselknochenswill man eine ausschließende Dauer, eine ver-mehrte Kraftäußerung in der Arbeit und einegrößere Ausdauer in Strapazen zugestehen; sowie man der letzter« das Lob einer sanftern,angenehmern Bewegung für den Reiter über-laßt. Beyde Behauptungen sind indeß nur mitgewissen Einschränkungen richtig.
Ist die Fessel kurz und gerade gerichtet,so ist sie zwar beym Tragen schwerer Körper,oder beym Ziehen bedeutender Lasten nicht soleicht einer Ausdehnung des Gelenkkapselbandesnach rückwärts ausgesetzt, um so mehr aberdem so genannten Ueberköthen, — einer Verren-kung oder Ausdehnung der Fesselgelenkbänder