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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pftrd.

Ein schönes Kreuz muß, von der Seiteangesehen, gehörig lang seyn, in gleicher Höhemit den Nieren anfangen, und sich dann mäßignach dein Schweife zu hinabsenken, mithin eineovale Gestalt haben. Von hinten betrachtetmuß es sich in angemessener Breite und völligrund zeigen, dabey mit recht festen und derbenMuskeln besehe seyn. Ein zu kurzes, wie auchein zu langes, und ein zu schmahles oder zubreites Kreuz beleidigen das Auge, und sindnach Umstanden mehr oder weniger verwerflich.Stuten haben im allgemeinen mehr ausgefüllte 'und breitere Kreuze als Hengste und Wallachen. .Pferde mit breiten Kruppen schicken sich besterzum Ziehen als zum Reiten, denn zu jenemDienste sind überhaupt volle und breite Pferdebester, so wie man zu diesem gern welche vonsehr mäßiger Breite wählt.

Den Verschwind, sagt man, habe dasPferd, wenn die Muskeln an einer Seite aufder Kruppe niedriger, als an der andern sind.

Er ist eine Folge von anhaltendem Schmerze indem Schenkel, und ist nach der Nacur der Ur-sache, die ihn veranlaßt hat, zu beurtheilen.

Von der Gestalt der Lüften oder Hanken ^hangt vornehmlich die schöne Figur des Kreuzesvon hinten angesehen ab. Sie dürfen nicht zuhoch stehen, und müssen bey einem mäßig ge« jfütterten Pferde nicht viel hervorragen, sondernschön abgerundet und mit den Flanken beynahegleichlaufend erscheinen. Stehen sie zu weit her- >vor: so beleidigen sie um so mehr das Auge, je ^weniger das Pferd bey Fleische ist. Auch müs-sen sie gleich weit hervorstehen, widrigenfalls !ist die eine Hüfte eingedrückt, und das Pferd, lwie man es nennt, einhüfrig. Ist die eine

Hüfte