Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. ZOZ

und die andern niedergeseht, welches so Wechsels-weise fortgeht bis der Trab geendigt wird. 6. iSoll diese Abwechselung nach zweyen Zeitpunk-ten abgemessen werden. Man merkt bey deinTrabe zwey Zeitpunkte an, in welchen das Pferdseine Beine wechselswcise niederseht, und nureine Zwischenzeit, welche allemahl zwischen dieseZeitpunkte fallt. Diese Zwischenzeit soll sichbeständig gleich seyn, und weder verlängert nochverkürzt werden, wenn das Traben gehörig ge,schehen soll.

Der künstliche Schritt besteht in einerlangsamen, abwechselnden, wenig erhabenen undvorwärts gehenden Bewegung aller nach einan,der folgenden vier Füße; so daß jedesmahl nurein Fuß in Bewegung ist, und man drey Zwi-schenzeiten bemerkt, wovon die erste und drittekürzer abgemessen sind, wie die zweyte.

Man wird im gemeinen Leben, auch vonunerfahrnen Reitern bey dem Ankaufe einesPferdes allemahl die Frage hören: geht daöPferd auch erneu guten Schritt? An diesemGange und dessen Güte ist jedem Reiter ausdoppeltem Grunde sehr gelegen: Einmahl, weiles ein sehr gemächlicher und der ailctgemächlich-sie Gang von allen natürlichen ist; und zwcy-tens wenn er gut, das ist, den R-geln derReitkunst gemäß ist, den Reiter geschwinder aneinen Ort bringr, als wenn er kurz und Unre-gelmäßig wäre. In diese zwen erwähnte Ei-genschaften sehen sie also mit Recht die Gütedes Schrittes, okne sich um dw Wege zu be-kümmern, durch welche sie erha'len werden, wel!ches indeß hinein Kenner nicht gleichgültig ist.

Der Schritt besteht i in einer langsamenBewegung, welches so viel sagen will: in Vec-

glei-