ZO4 Pferd.
gleichung mit dem Trabe oder Galop ist es einlangsamer Gang, und von diesen natürlichenGängen der allerlangsamste.
2. Sollen sich die vier Füße abwechseln.Die vier Füße werden in einer von der Naturvorgeschriebenen Ordnung nach einander wech-selsweise aufgehoben und niedergeseht.
z. Er besteht in einer vorwärts gehendenDewegung: denn man reitet im Schritt bestän-dig vorwärts, wenn auch das Pferd wirklich ineiner Volke geritten würde.
4. Es ist bey dem Schritte nur allemahlein Fuß über der Erde. Da das Pferd vierFüße hat, so wird es leicht begreiflich^ daß beydiesem Gange vier Zeitpunkte seyn müssen, inwelchen die vier Füße nach einander aufgehobenund niedergeseht werden, und daß daher zwischenden Abwechselungen dieser vier Füße, drey Zwi«schenzeiten seyn müssen. Sobald der erste Vor-derfuß aufgehoben ist, folgt der in das Kreuzgegenüber seyende Hinterfuß in einer solchenGeschwindigkeit, daß es Mühe macht, die Zwi-schenzeit zu bemerken, und hat es beynahe daSAnsehen, als wenn diese zwey gleich auf einan-der folgenden Füße in einem Augenblicke aufge-hoben und niedergeseht würden. Der darauffolgende Vorderfuß bewegt sich nicht so schnellvon seiner Stelle, sondern geht alsdann erst vor-wärts, wenn der auf eben der Seite seyendeHinterfuß sich zur Erde neiget, welchem erweicht, damit er nicht von ihm berührt werde.Diese Zwischenzeit ist bemerklich genug, wem»man darauf achtet, und dauert langer wie dievorhergehende. Wie sich nun der andere Vor-derfuß bewegt, folgt auch gleich der andere Hin-terfuß in einer nicht langem Zwischenzeit, wie