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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Das thun auch zuweilen diejenigen, die sichsonst wohl abwechselnd zu legen pflegen. ÄZonden Wallachen hat man angemerkt, daß ihreNeigung zu einem öftern lind anhaltendenSchlafe weit größer, als bey den Hengsten, sey.

DaS Pferd sauft viel begieriger als eSfrißt. Es hangt Maul und Nase hurtig undtief ins Wasser und nimmt so viel, durch einebloße Bewegung des Schluckens, zu sich, alszur völligen Befriedigung seines Durstes erfor-dert wird. Allein dadurch ist es auch genöthi-get, alles in einem Athem zu saufen, da hinge-gen der Hund, indem er leckend sauft, nach ei-genem Gutdünken dazwischen athmen kann. Da-her muß man auch den Pferden die Freyheitlassen, zu verschiedenen Mahlen im Trunke ab-zusehen, besonders wenn es von einer vorherge-gangenen starken Bewegung noch einen kurzenund beklemmten Arhem hat. Allzu kaltes Wasiser ist ihnen schädlich. Ohne die Leibschmerzenin Erwägung zu ziehen, die oft vom Genussedes kalten Wassers entstehen, kann es auch garleicht geschehen, daß sie sich die Nase, welchesie allemahl in ihren Trank mit eintauchen, starkerkälten, sich einen Schnupfen und wohl gareinen Ansah der fürchterlichsten Krankheit die«ser Thiere zuziehen, die schon längst unter demNahmen: der Roy der Pferde, bekannt ist;denn es ist erwiesen, daß der Sitz des Rohesin der Schleimhaut sey, daß er folglich bloßfür eine Art des Schnupfens zu halten und inder Folge wohl gar fähig sey, diese Haut starkzu entzünden. Außerdem sagen die Reisenden,die mit großer Ausführlichkeit von den Pferde-krankheiten in den warmen Ländern, als in Ara-bien, Persien, in der Barbarey, handeln, gar

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