Pferd.
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Von dem verschiedenen Gebrauche der Pferde.
Pferde, die man auf Reisen zum R irenbestimmt, und Reifepfcrde (Ckevnux ä<> nmi-trs) nennt, müssen in der Stärke ihres Altersund von gutem Körper seyn, um die Arbeit aus-zuhalten. Sicherheit auf den Schenkeln, einwohlgemachter Fuß, guter Huf, leichtes Maulund jauste Bewegungen, sind Eigenschaften, dieman von ihnen fordert. Man suchet auch zudieser Absicht solche besonders aus, die nicht garzu hitzig, sondern, ohne Trägheit, ruhig sind.Wenn sie nur einen guten Schritt gehen, sopsiegr man auf Reisen keine andere Gange vonihnen zu fordern. Man verwirft billig diesem-S*n, welche scheu und stn Fressen so eigen sind,baß man in Gefahr ist, nicht allenthalben Fut-ter für sie finden zu können Von einem Pack-pferde (Lbsvsl äs luit«) forvert man schonweniger. Genug wenn es untersetzt und starkgenug ist, Lasten, die man ihm aufbürdet, zntragen. Ein etwas hartes Maul gereicht ohn-streitig zu ihrem Vertheil, weil sie von grobenHänden regiert werden. Paßgänger, die zu»gleich den Antritt gehen, sind allerdings aufResten sehr bequeme Klepper, sie psiegen aberdiesen Gang nicht lange auszuhalten.
Zu Pofrkleppern werden gemeiniglich Hengstegewahlet, damit sie desto fähiaer seyn mögen,diese beschwerliche Lebensart auszuhalten. Manverlangt von ihnen, daß sie untersetzt, kurz undstark/ mit guten Schenkeln und Füßen versehenim Galop leicht seyn sollen, ohne die Nierenfallen zu lassen. Wenn sie dabey nicht stetigoder sonst wunderlich und eigensinnig sind, soist man weiter nicht um die Beschaffenheit ihresDer. rechn. Lnc. LX-Theil. x Mauls