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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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. Pferd. Z2Z

nickt fehlen. Allzu grosse Lebhaftigkeit würdedem Reiter beschwerlich fallen. Sichere Schen-kel und ein gutes Maul sind Haupteigenschaftten. Die frömmsten und ruhigsten dieser Pferdewerden Frauenzimmerpferde genannt.

Pferde zur Parforcejagd müssen leicht,schnell, dauerhaft und von gutem Athem seyn,ein gutes aber nicht allzu empfindliches Maulhaben, weil oft Aeste den Zaum berühren. Manfordert auch von ihnen, daß sie kaltsinnig seynsollen, damit sie nicht vorn Getöse der Jagdhör-ner und Hunde betäubt, endlich dumm vor demklopft werden möchten. Den PiqueurS werdenzwar gemeinere und stammhafcere, doch zugleichschnelle und lebhafte Pferde gegeben.

Die sogenannten Schußpfcrdc (Llmvanx^^rrjueliuls) welche beym Pürschen (fllinil«Au clii«»n couolianr) gebraucht werden, müssenabgerichtet seyn, den Schuß zu hören, ohnedarüber zu erschrecken. M n wählt sie gern vonder mittlern Statur, damit man leichter auf-sahen kann. Sie müssen ganz ruhig seyn undSar keinen eignen Willen haben, aber einen gu-ten Schritt gehen.

Von Murschpferdeii verlangt man einenkiuten Trab, niedrige Hinterschenkel, gerade Nie-ten und einen hohen Kopf, mit einem gutenMaule, sehnige Schenkel und wohl bewaffneteMße.

Ein Pferd, welches vor die postchäfenZespannt wird, muß von guter Größe, untersehtund langgestreckt, ein Pferd aber, das den Po»st'lion trägt, darf eben nicht so unterseht, eSwuß aber zu einem leichten und kurzen Galopfähig und gewöhnt seyn.

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Vor