Z24
Pferd.
Vor die Lxarren, vor den Pflug u. s. w.nimmt man gern dicke Hengste von gemeiner Art.Da sie am Kummete ziehen, müssen sie noth-wendig unterseht seyn, breite Brust und starkeSchultern haben.
Zu Lastpferden schicken sich keine andere,als untersetzte Pferde mit breiten Rippen undguten Nieren; zu Landkurschenpfcrden könnenschlankere und leichtere gebraucht werden, weilsie oft im Trabe gehen.
Das Revier-, Dragoner- und Domestikenpferv,sagt Herr Havemann, ist von gemeinerer undgröberer Art als das Herrenpferd, und deswegenauch weit wohlfeiler. Es muß von ziemlich guterVorhand und Führung seyn, und eine« geradenRücken, einen rund geschlossenen Leib, ein gefülltesKreuz und starke, gesunde und gut gestellte Schen-kel, auch einen möglichst geraden und räumendenGang haben. Es darf nicht boshaft und tückisch/.auch in Absicht der Nahrung nicht zärtlich seyn, undbey einem guten, unerschrockenen Temperamentemuß es einen gesunden, festen und bey Strapazenausdauernden Körper haben.
Das leichte Dragoner- und -Husarenpferd mußvon mäßiger Höhe seyn, eine schlanke Taille undeinen leichten, raschen Gang haben. Bey den übri-gen Eigenschaften eines guten Cavalleriepferdes, diees haben muß, ist es-besonders nothwendig, daß esnicht scheu sey, bey der Arbeit guten Appetit behal-te und einen sehr festen, ausdauernden Körper ha-be. Die Polnischen, Ungarischen und Ukrainer Pfet-befind besonders gute Pferde für die leichte Cavallerie-
Das Packpferd, das im wesentlichen so gebautseyn muß, als das gemeine Goldatenpferd, darfder Hinsicht, um es bequem bepacken zu können, n»rvon mittelmäßiger Größe seyn. Es darf vorn n>^niedriger als hinten seyn, und muß vornähmst^einen geraden kraftvollen Rücken, runden RipPt"°bau und starke Schenkel haben. Da diesesaber nur langsam dient, so kann es, dem Gebrauch»unbeschadet, etwas abgenutzt seyn, oder einen ger>"gen Fehler am Gesichte haben, daher eS denn au»