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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. Z25

geringer im Preise, als erst benannte Pferde zuseyn pflegt Jedoch ist es vor allen Dingen noth-wendig, das; es einen sichern und guten Schr.ittgehet.

Das Zugpferd wird aus der gröber» und ge-meinern Klaffe genommen, und wird hierzu dernähmliche Schlag von Pferden, als für die Reutergewählt. Auf einen schönen Glicderbau wird beydessen Wahl mehr oder weniger Rücksicht genommen,je nachdem es die nähere Bestimmung des Pferdeserfordert.

Bey der Wahl von ein Paar Rnrschpferdcn hatMan vorzüglich dahin zu sehen, daß sie von ansehn-licher Größe und- starken Knochen, von gleichemHaare, möglichst egalem Gebäude oder Leiste, voneinerley Temperamente und in Absicht ihrer Actio-nen sich gleich sind.

Ein Kutschpferd muß übrigens einen gut gebo,genen, etwas starken Hals, und-eine breitere Brustund fleischige'" Schultern, als ein Reitpferd, einenstarken Rumpf, eine volle Keupe und ein vermögsa»mes Hjntertheil haben. Ein solches Gebäude vonPferd füllt das Geschirr, fällt vchckheilhaft ins Au-ge, und ist vermöge seiner Nasse vorzüglich zumZiehen geschickt. In Absicht seines Temperamentsdarf es weder zu faul noch zu hitzig seyn, und muß,wenn es zum Staate und zur Parade dienen soll,viel Action haben.

Dom sTlmzen der Theile des Pferdes.

Ob wir gleich in Europa den Genuß desPferdefleisches mehr verabscheuen, als uns dar-nach gelüsten lassen, so weiß man doch auch auszuverlässigen Berichten, daß es von den Schwar-zen sowohl, ai der Goldküste in Guinea *)und von den A, ib.rn, als von den Tartarn **)und Chinescrn ***) mit Appetit verzehret wird.

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