Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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Spanier selbst, im Jahr izzz, wegen Mangelder Lebensrnittel keine Schwierigkeit, sich anPferdefleisch zu sättigen *). wie es auch in Eu,ropa in belagerten Städten noch in neuerenZerren hier und da geschehen ist, z. B- in Ko-penhagen im Sommer 1807, wie die Engländeres bombardierten. Duval erzählt **), daß lnden Fleischbänken der Stadt Moskau neben an»derem, das Pferdefleisch sehr häufig verkauftwird. Der Geschmack der Menschen ist unter,schieden. Ein Europäer wird nicht leicht einemder angezeigten Völker seine Mahlzeit beneiden.Indessen beweisen die angeführten Beyspiele, daß,überhaupt betrachtet, alle Pferde, besonders diejungen Füllen, allerdings unter die eßbarenThiere gehören, und daß die Europäer selbst imFall der Noth, sich beym Genuß ihres Fleischesnicht übel befunden haben.

Noch mehr Aufmerksamkeit verdient aberder Gebrauch, den man in einigen Gegendenvon der Milch der Pferde zu machen pflegt.„Eine frische pferd'Mllch, sagt Herr Pros.Pallas ***), ist viel flüssiger, als Kuhmilch;allein, wegen eines geringen, lauchhaften Neben-geschmackes etwas unangenehm. Durch einereinliche Säurung aber bekommt sie einen über»aus annehmlichen, wcinsauerlichen Geschmack.Sie seht kaum einige Tropfen Schmant, undkann also nicht zum Buttermachcn gebrauchtwerden. Dagegen führt sie desto mehrere berau-schende, gährcnde Bestandtheile bey sich. ImSommer bedienen sich daher die Kalinucken der

X 4 Pferde-

All«. Reisen Tb. p. si.

^»'seiner Weltbeschreibuva II. Th. S>

seiner Reise durcb verschiedene Provinzen des Rüstsuchen Reichs, l. Th. Sl. Petttsduig >77» sr. »l». <2.

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