Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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zzr Pferd.

eine Bereitung, daß sie dieselben eine Wocheund länger, in saurer, etwas gesalzener Milchliegen lassen. Um die besten und recht hornarti-gen Gefäße zu machen, werden die Haute so,wie sie aus dem Wasser kommen, an der Son-ne hingebreitet, da dann die Weiber, welche da-mit umzugehen wissen, Stücke von der Figur,die zu dem verlangten Gefäße erforderlich ist,auSschneiden und selbige mit Thierschnen fri'chzusammen nahen, alsdann aber über einemRauchfeuer wohl austrocknen. Sie verfertigenauf diese Art nicht nur Gefäße mir weilenOeffnungen, welchen sie, wahrend des Trocknens,mit ihren Handen die Gestalt geben können, son-dern auch bauchichte Schläuche und Saltelfla»schen nur einem engen Halse, die sie, um dieGestalt zu erhalten, theils über dem Feuer un-aufhörlich und mit vieler Geduld aufblasen,theils mit Sand oder Asche füllen, und außen-her mit allerley Strichen und Linien verzieren.Sie wissen sogar große lederne Theekannen, mitengen Röhren zum Ausguß, ziemlich künstlich zuverfertigen u. s. w.

Der Gebrauch, welchen die Kammmachervom Horn der pferdehufe > zu machen pflegen,kann hier nicht besonders beschrieben werden, dadas für den Artikel Immin gehört, welcher Th»zz, S> r6z fl. vorkommt.

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Von den Kennzeichen der innerlichen Gebre-chen der Pferde.

Es ist hier zwar nicht der Ort, die Krank-heiten der Pferde abzuhandeln, da dieselben iNbesondern Artikeln unter ihren Nahmen beschrie-ben wenden; indeß eine Uebersicht der vorzüg-lichsten