Pferd. ZZr
iichsteii innerlichen Gebrechen mit den Kennzei-chen, woran man sie unterscheiden kann, wirdjedem Pferdeliebhaber nothwendig seyn, um invorkommenden Fallen ein Pferd gehörig beur»theilen zu können. Ich theile daher hier nach-folgende kurze Züge mit, und verweise diejeni-gen, die das weitere darüber nachzulesen wün»schen, auf die besondern Artikel der Encyklopä-die, und in so fern diese noch nicht alle heraussind, auf die weiter unten anzuführenden Werkeüber die Roßarzenepkunst.
Der Verkäufer sieht es ganz gern, wenn«r einen Kaufmann, der seiner Sachen nichtgewiß ist, vor sich hat; und noch ein größeresVergnügen würde ersterer sich öfters darauswachen, ein mit einem entstehenden Rotze behaf-tetes Pferd, lehterm für ein drüsiges verkaufen zukönnen. —
Alle diejenigen innerlichen Gebrechen, wel-che demnach einigermaßen Kennzeichen bey dem'Leben des Thiers von sich geben, werden hierin einer gewissen Ordnung nach einander folgen;und die, welche außer dem Körper keine merk»liche Zeichen von sich geben, als z. B- der Le-ber, Milz, Pleuresi. Blukstürzung, Schlagßuß:c.,(diese beyden lehren Zufälle geben zwar sichtbareKennzeichen von sich, wie auch jedem bekanntseyn wird, allein, nach diesen vorhergegangenenZeichen, pflegt der Tod nicht weit entfernt zuseyn), werden hier wegfallen.
Die Druse hat auf verschiedene Art beyden Pferden ihren Gih, entweder in der Schleim-haut, in der Brusthöhle, oder in den Drusen-knobben rinter den Ganaschen, welches lektereeinige auch den Kröpf nennen; zu Zeiten sindalle Arten dieser Drusen zugleich zugegen.
Man