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hatte, elende, schwächliche Fohlen hervorbringenmuß.
Diesen Mängeln entgeht ein halbwildes Ge-stüt fast ganz, wenigstens dem größten Theil da-von; denn uidem die Stuten nur allein derFreyheit überlasten sind» könneti sie weder zufrüh belegt, noch die Hengste durch Eifersucht,durch unnüße Sprünge entkräftet werden. DasBeschälen kann man zu einer Zeit unternehmen,wenn nicht nur die Stuten die meiste Anlagezum Empfangen haben, sondern nach welcherauch das junge Fohlen zu einer Jahreszeit lenLeib seiner Mutter verläßt, in welcher es vonder Naiur genügsamen Unterhalt bereitet findet,lind ist man auch bey allen Beobachtungen,bey allem Erforschen des Instinkts dieser Thie-re nicht lm Stande, der Stute den Hengst zugeben, zu welchem sie Neigung hat, der mit ihrin Verwanvschaft steht: so ist man doch vermö-gend, sie durch das Vorführen von einigen Be-schälern denjenigen wählen zu lassen, mit demsie die meiste Gleichheit, die meiste Ähnlichkeitdes Blutes hat, den sie mehr liebt als den star-ken, welchem sie sich im wilden Gestüte nur ausMangel emeö andern überlasten mußte.
Nach der Einrichtung, welche man bey gu,ten halbwilden Gestüten beobachtet, werden dieStüten von den Gestütknechten beym Anfangeder Bescdälzeit. im Monat April, wenn die gu-te Witterung kömmt, die nach der Verschieden-heit der Jahre, der Lage der Gestüte, LanderUnd Himmelsgegenden früher oder später ein-tritt, in einen eingeschränkten Raum'nahe beydem (Zestüthofe, der jedoch mit Wasser, Wäl-der,- ooer Unrerstandshütten und Futter für dieSturen versehen sein muß, eingetrieben.
Der