Z7v Pferd.
sie higern, gleichgültig oder höchstens neugierigsind, desto weniger sind sie rossend, und zumEmpfangen geschickt.
Bey diesen Erscheinungen wird der Hengstin den Stall zurückgebracht, und eine günstigereZeit zu diesem Geschäfte abgewartet. Im erstentzall aber wird der Beschäler vom Kapzaumedefreyet, und der Gesellschaft der rossendenStuten überlassen.
Durch aufmerksames Beobachten des Heng*sies, der Stuten, und ihres beyderseitigennrhmens, durch Aufmerksamkeit auf die Farbe,die Raße. das Gebäude der Stute, die diesemund keinem andern Hengst den Preis ihrer Nei«gung zugesteht, auf das Wesen derjenigen, dieihn abschlägt, könnte man Resultate sammeln,die uns in der Paarung dieser Thiere leitensollten.
Von dem Betragen des Hengstes und sei"nek mehr oder weniger günstigen Aufnahm« beyden Stuten hängt es ab, wie lange man ihnunter den letztem lassen darf.. Auch die Zahlder rossenden Stuten und die Witterung nEsen über die Dauer des Aufenthalts entscheiden.Ist die Witterung heiß, und der Beschäler se"'rig, so entkräftet er sich in einem Tage meh^als er sich bey kühler Witterung in z, in 4Tagen entkräftet. Ueber 5 Tage wird der Ds*schäler in zweckmäßig eingerichteten Zuchten n>eunter den Sturen gelassen. Nach dieser Zenwird er von einem andern abgelöset, und in denStall zurück gebracht, wo er, um Kräfte jl»sammeln, zwölf bis vierzehn Tage zu seiner vo-rigen Bestimmung, zu einer mäßigen Arbeitrückkehrt, ehe er wieder in dar Gestüt gelassen