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Aber nie wird ihm weder vor noch nachdem Beschälen mehr Futter gereiche, als er ge-wöhnlich erha'r, als sein Kbrperzuftaud fordert.Eben so wenig wird er weder vor, noch nach derBciegezeit von aller Arbeit frey gesprochen.Diese Schonung, diese Herstellungsmitkel sindnichc allein physiologisch fehlerhaft, sondern auchdie Erfahrung widerspricht ihnen. Die arbei-tenden, die mäßig genährten Hengste, erzeugendie besten und stärksten Fohlen. Geschieht es,daß der eine oder andere Beschäler durchs Be-gatten merklich leidet, daß er matt wird, Schwä-che und Abnahme seiner Kräfte zeigt, so wirdseine Ruhe, seine GchonungSzeit verlängert, unddas Brschälungsgeschaft demjenigen länger undöfter überlasten, der seine Starke beybehält.
Diese Vorsorge wird nie übersehen. Oftwird der Beschäler, welcher der Beurtheilungnach der gesundeste, der stärkste zu seyn scheint,von wenigen Sprüngen in einem oder zweyTagen matter als der andere, der weniger starkaussieht, in vier und fünf Tagen wird.
Mährend der Beschalzeit wird der Be-schäler, der nicht gewohnt ist, sich allein mitdem sparsamen Futter zu begnügen, welches dieerwachte Natur ihm dürftig darreichet, mir Ha-fer und Heu an einem bestimmten Orte desumschränkren Bezirks gefüttert, wiewohl ihnseine Leidenschaft und die Aufforderung der Stu-ten wenig davon genießen lassen.
Nach dieser Weise werden die Beschälereinzeln und abwechselnd von dem Ende desAprils bis zum Ende des Zunius unter dieStuten gelassen. Jede Sture wählt dann denHengst, zu welchem sie Neigung hat, wenn siesich aus ungestümer Leidenschaft nicht dem er-
Aas sten