Pferd. Z7Z
zu gefährlich ja unmöglich seyn würde, auf folgende
am Art. Ein ungefähr 10 Ellen langes Seil, an
dessen unterm Ende ein Ring befestigt ist, durch>tti- - welches das gegenseitige Ende gezogen werdtrrdigt muß, wird der Stute über den Kopf geworfen,
wrt und sie so gefangen an eine Säule gehangen,
oder vielmehr gedrosselt. In diesem Zustande,den wo sie in steter Gefahr zu ersticken, fast mir
cht, dem Tode ringt, wird der Bcschalungsprozeß
2Ze- vorgenommen, und die Sture auf diese fürchter-
liche Art zu einer Gefühlsäußerung gezwungen,ten deren Hervorbringung die Natur keiner tyran-
ern Mschen Operation unterwarf, womit sie vielmehr
die Thiere zu beschenken nur der Freyheit über-lliu ließ. Ist her Beschalungsakt vorbey, so wird
eeli vermittelst einer schwacher« Leine, die am Ring
an .befestigt ist, die Schleife aufgezogen, und das
ur, Pferd von seiner Fessel befreist,
ah- Bey dieser Beschälungsart empfangen die
eve wenigsten Srüten; am sichersten kann man sich
ng die Empfängniß versprechen, wenn das Geschäft
r»- der Zeugung der Leidenschaft, der Willkühr der
int Thiere in der Freyheit überlassen bleibt,
zu Bey beyden Arten, auch bey der letzter»
ck« für die Stute so grausamen Beschälungsweise.
sek wird der Hengst nicht selten gefährlich verletzt,
er Die Stuten schlagen oft mehr aus zu großer
Reizbarkeit, aus zu feuriger Wollust, als ause, Abneigung mit einer so großen Kraft nach dem
d- Beschäler, die diesen tödtlich verletzen könnte,
y, wenn er nicht durch die Erfahrung und dltrch
m eine kluge Vorsicht diesen Streichen zu entgehen
so gelernt hatte..
r, Mit einer bewundernswürdigen Klugheit
naht er sich der Lttute; ohne sse ungestüm zu^ ve^rigen, vleibt er noch dny Schritte entfernt
Aa z stehen,