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Pferd.
Die Nahrung der Stuten besteht das gan-ze Jahr hindurch in Gras, in Kräutern, inHeide, in Laub, in Knospen der Bäume. Nurin sehr rauhen Wintern, wo sie nickt genügsameNahrung unter dem Schnee und Eise hervor-suchen können, werden sie mit etwas Heu.undStroh ernährt, oder die kältesten Monate in ei-nen Stall versammelt und gefüttert.
Ungeachtet diese Zuchten in vieler Hinsichtdie ergiebigsten sind, weil sie den wilden ß-estürenam nächsten kommen, so sind sie doch auch mitunangenehmen, für den Gestütsinhaber »achrhei-ligen Folgen begleitet, die weder die Kunst nbchder Fleiß des Gestütaufsehers zu verhindern i>nStande ist.
Im Winter bey vielem Schnee und an-haltend kalter Witterung werden zwar die Stu-ten an einem gewissen Orte mit Heu und Strohgefüttert, wo sie zu gewissen Zeiten in vereinig'ten Heerden, wie das Wild bey seiner Fütte-rung, erscheinen, (gewöhnlich geschieht dieß beyFlüssen, die man aufhackt, um ihnen zugleichWasser zu verschaffen), dessen ungeachtet gehenbey zunehmendem Frost nicht nur Fohlen, so>"dern auch Mutterstellen Verkehren, die theils anOertern, wo sie Niemand sucht, theils wo ihnenNiemand zu Hülfe eilen kann, erfrieren oderverhungern.
Ist das Gehege, welches das Gestüt ein-schränkt, nicht dicht, so brechen die Stuten m>tihren Fohlen durch, und sind entweder gar lüchfoder doch sehr schwer wieder zu bekommen.
Nicht selten werden die Fohlen oder dieMütter selbst beschädiat, ohne daß man esgleich entdeckt, und die Thiere in die Gestüte'^
fe gebracht und verpflegt werden können, ltn
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