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geschaht auch dieses wirklich, so sind diese inder Wlldniß lebenden Thiere zu menschenfeind-lich, sie lasten sich nicht so behandeln, wie es ih-re Krankheit, ihre Verletzung verlangt.
Will man eine Stute nach den Gestüts-Höfen treiben, so muß man die ganze Familiedahin zu bringen suchen. Sie einzeln von derübrigen Heerde zu trennen, ist, wenn es nichtMit Fangseilen geschehen soll, unmöglich'.' Jedes-mahl muß daher die ganze Heerde in einen um-gränzten Bezirk nahe bey den GcstütShöfcn ver-sammelt werden, wo man die kranken Thierevon den übrigen trennt, und jene wieder derFreyheit überlaßt.
Einige Nachrichten von dem Semiergestüteim Lippischcn *).
Das Sennergestüt hat seinen Nahmen von' der zwischen Eippspringe, Padcrborn, Stuken»brock und Lopshorn gelegenen großen Heide.- welche unter dem Nahmen der Senne bekanntist. Da nun die hier befindlichen halbwildenPferde größten Theils ihre Nahrung, zumahl' im Winter, von dieser Heide haben, so habensie den Nahmen der Scnncr erhalten. ' ' -
Die Zeit, in welcher dieses' Gestüt seinenAnfang genommen, ist wegen der, im dreyßig-jahrigen Kriege verloren gegangenen Nachrich-ten, nicht genau zu bestimmen: daß «- aber imfünfzehnten Jahrhundert schon in gutem Rufegewesen,'erhellet aus noch vorhandeney Briefenvon verschiedenen Fürsten und Grafen, ^welche
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') S Beschreibung des so bek-vmten Bi-nni-raWke« in der.GraychtM L'Ppe, von I. G. PrijN.us. Lemgo -77-- it-