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sie 4^- Jahr alt sind, werden sie des Sommersdaselbst auf die Weide gebracht, und des Win»lers in Stallen gefuttert: nach diesem erreich«ten Alter aber zu ihrer Bestimmung entwederaufgestauet, oder in der Folge verkauft. DieseHengstfüllen werden nicht eher an die Krippegebunden, bis man sie aufstabec: denn bishin behalten sie in den Stallen ihre vöiügeFreyheit. Es versteht sich .aber, daß sie nachihrem Alter in verschiedenen Stallen abgeson-dert stehen, weil die Schwachem jonst sehr lei-den könnten.
Da diese Pferde so lange in Freyheit blei-den; so ist leicht zu erachten, daß sie sich allemZwange um desto mehr widersetzen, da sie vonNatur zur Wildheit geneigt sind. Der An-fang, den man machen muß, um ihnen dieHalfter über den Kopf zu dringen, wenn siedon Varenholz nach Detmold geführt werden,ist oft mit Lebensgefahr verknüpft; denn es gehtselten, aller Vorsicht ungeachtet, ein Jahr vor-über, daß nicht jemand Schaden dabey nimmt.Nachher ist ihre Abrichrung wett gefährlicher,wenn man ihre Art und Gewohnheit nichtkennt; hingegen zeigen sie sich auch bald auf ei-ner bessern Seite, wenn man sie so behandelt,wie es ihre Art erfordert.
Am Ende des Monathes April werden diefür das Gestüt bestimmten Beschäler, welche indem gräflichen Marstall stehen, zum Bedeckennach Lopshorn geführt, womit auS'unten anzu-zeigenden Ursachen erst am rsten May der An-fang gemacht wird.
Die Beschälzeit dauert vom rsten May biszu Ende des Junius, und in jeder Woche sinddrey Tage, nähmlich der Montag, Mittewoch
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